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Geschichte unserer Gemeinde

 

 

Ende d. 18. Jh.

Aufhebung des Niederlassungsverbotes für
Evangelische in Koblenz

 

31.10.1783

Aufhebung der Zuwanderungssperre für evangelische Familien, jedoch mit eingeschränkten Rechten (Keine Kirche, sondern nur ein unauffälliges Bethaus, Ausübung der Religion nur im privaten Bereich).Ziel des Kurfürsten: Förderung des Handelsstandortes Koblenz

 

1787

Erlaubnis von Mischehen

 

 

1798 - 1813

Unter französischer Gesetzgebung erhält Koblenz Religionsfreiheit und bürgerliche Gleichberechtigung der Konfessionen.

 

1802

Gründung der ersten Koblenzer Ev. Gemeinde und Zuweisung des „Dekadentempels“ (Schlosskirche im nördlichen Flügel des kurfürstlichen Schlosses) als Gottesdienstraum an die 'vereinigten Protestanten' (Lutheraner und Reformierte). Rückgabe des Dekadentempels und Empfang der Kirche mit „Zubehör“ und Grund des Georgenklosters (heutiges C&A Gelände) durch die Präfektur.

 

 

1815

Das Rheinland kommt zum Königreich Preußen

 

1818

Die Florinskirche, bis dahin Lagerhaus, wird vom preußischen König der vereinigten Zivil- und Militärgemeinde Koblenz zur Verfügung gestellt und renoviert.
 

1822

verfügt der preussische König Friedrich Wilhelm III. als Kirchenoberhaupt die Vereinigung der reformierten und lutherischen evangelischen Christen in einer sog. „Verwaltungsunion“. Unter dem Dach der gemeinsamen Kirche gibt es Gemeinden mit lutherischem und Gemeinden mit reformiertem Bekenntnis.

 

 

Der König gab den Gemeinden eine Gottesdienstordnung (die sog. Agende) die bis heute in unserer Gemeinde Grundlage ihrer Gottesdienstkultur ist.

 

1845

Die Florinskirche wird Eigentum der Ev. Kirche in Koblenz.
Die Preussen machten Koblenz zur Garnisonsstadt und Verwaltungszentrum der Rheinprovinz.

 

1903

wurde die Christuskirche gebaut.

 

1933-1945

In der Zeit des Nationalsozialismus gab es schwere Auseinandersetzungen zwischen den sog. Deutschen Christen und der bekennenden Kirche. In der Theologischen Erklärung von Barmen fand die Evangelische Kirche im Rheinland Formulierungen, die bis heute ihr theologisches Profil bestimmen.


1966

Teilung der Ev. Gemeinde Koblenz in die Gemeinden:

Koblenz – Mitte,

Koblenz – Lützel,

Koblenz – Karthause, deren erster Pfarrer Pfr. Gerlach war.

1970

Errichtung der zweiten Pfarrstelle der Kirchengemeinde Karthause

1973

Errichtung der dritten Pfarrstelle der Kirchengemeinde Karthause

31.10.1973

Grundsteinlegung des Gemeindezentrums: Dreifaltigkeitshaus
 

2.7.1975

Richtfest des Dreifaltigkeitshauses
 

17. und 18.9.1977

Einweihung des Dreifaltigkeitshauses
 

Seit 1989

Frau Rückert-Saur ist als Pfarrerin für den Bezirk 2 (Flugfeld und Lay) zuständig.
 

Seit 2000

Herr Gregorius ist als Pfarrer für den Bezirks 1 (Alt- und

Ostkarthause, Waldesch) zuständig.